Aachen/Köln. 25 Stadtwerke aus Deutschland, Österreich und der Schweiz planen gemeinsam mit der Trianel GmbH die Markteinführung von Smart Metern. Die Unternehmen wollen bis zum dritten Quartal ein Geschäftsmodell entwickeln, das es Stadtwerken gleich welcher Größe erlaubt, kostenneutral alle Kunden mit elektronischen Haushaltszählern für alle Versorgungsprodukte auszustatten. Das vereinbarten die Stadtwerke beim heutigen Projektstart in Köln. Die teilnehmenden Unternehmen repräsentieren rund 1,9 Mio. Stromzähler und 500.000 Gaszähler. Rund 20 weitere Stadtwerke sind in der Entscheidungsfindung und haben mit Beobachterstatus ebenfalls an der Veranstaltung in Köln teilgenommen.
„In absehbarer Zeit wird ein völlig neuer Markt für neue Tarife und Effizienzprodukte bei Energiedienstleistern entstehen“, betont Thomas Spinnen, Leiter Neue Technologien bei Trianel, „die Anforderungen der dezentralen und ökologischen Ausrichtung der Stromerzeugung werden Treiber dieses Prozesses sein.“ Basis für die Effizienzprodukte ist Smart Metering. Auch die Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes fordert Stadtwerke, sich zukünftig stärker im Bereich Smart Metering zu engagieren. .
Tim Karnhof ist für das Projekt Smart Meter bei Trianel verantwortlich: „Kommunale Energiedienstleister, die diese Themen frühzeitig vertrieblich, organisatorisch sowie von informations- und kommunikationstechnischen Seite her beherrschen und weiterentwickeln, können sich als Kompetenzführer positionieren.“ .
In dem für weitere Partner offenen Projekt werden in einem ersten Schritt integrative Ansätze entwickelt. Vorhandene technische Möglichkeiten werden mit den Chancen neuer vertrieblicher Produkte kombiniert und speziell auf die Bedürfnisse kommunal geprägter Energieunternehmen zugeschnitten. Trianel hat in den letzten Jahren den Smart Meter-Markt intensiv analysiert und sieht für die Stadtwerke durch Smart Metering große Chancen.
- Smart Metering ist das technologische und strategische Fundament für Folgeprodukte und weitere Applikationen zum Smart Grid.
- Durch Smart Metering wird erstmals eine kundenscharfe Deckungsbeitragsrechnung für nicht leistungsgemessene Kunden möglich und damit eine Segmentierung des Bestandskundenportfolios.
- Außerdem können kommunale Energieversorgungsunternehmen ihren Kunden – anders als überregional tätige Anbieter – individualisierte Tarife anbieten.
„Aus der Analyse der aktuellen Ansätze und Geschäftsmodelle für Smart Metering ergibt sich durch die konsequente Nutzung aller Chancen entlang der Wertschöpfungskette die Schlussfolgerung, dass Smart Metering refinanziert werden kann“, betont Tim Karnhof.
Ansprechpartner Presse:
Elmar Thyen, Leiter Unternehmenskommunikation
Fon +49 (0)241 41320-413 | Mobil +49 (0)151 12 64 17 87
Mail e.thyen@trianel.com
Ansprechpartner Smart Metering:
Tim Karnhof, Projektleiter Smart Metering
Fon +49 (0)241 41320-277 | Mobil +49 (0)151 14 64 14 73
Mail t.karnhof@trianel.com

