„Wir denken zukunftsorientiert. Und dazu gehört auch, dass wir uns aktiv mit dem Thema Elektromobilität in Jena befassen“, sagt Martin Fürböck, Geschäftsführer der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH. Heute haben die Stadtwerke Energie die erste Elektro-Ladesäule für Elektrofahrzeuge vor ihrem Geschäftsgebäude an der Rudolstädter Straße 39 in Jena in Betrieb genommen. Vorerst kann an dieser kostenlos Solarstrom getankt werden, der direkt aus der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Stadtwerkegebäudes kommt.
Die „Strom-Tanke“ der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck ist ein Hingucker: Mit den farbigen Schuko-Steckdosen-Symbolen ist schon von Weitem die Information erkennbar, dass es hier Strom zu tanken gibt. „Diese Ladesäule ist ein wichtiger Baustein für den Einstieg in das Thema Elektromobilität und ein Beitrag zur Technologieentwicklung für eine moderne, Mobilitäts-Infrastruktur. Der ökologische Vorteil unserer Ladesäule entsteht durch die Verknüpfung der Stromtankstelle mit der Solaranlage auf dem Dach unseres Gebäudes“, so Matthias Stüwe, Projektleiter Elektromobilität von den Stadtwerken Energie.
Bereits seit Juli bieten die Stadtwerke Energie ein Ökostromprodukt an, das Kunden ermöglicht, einen Zuschuss zum Erwerb eines Stadtwerke EnergieRads® zu bekommen. „Mit dem Stadtwerke EnergieRad® lassen sich selbst die Hanglagen von Jena und Umgebung ohne große Anstrengung bewältigen. Mit dem Umsatteln vom Auto auf das Fahrrad mit Elektromotorenunterstützung kann das Klima geschont, Lärm vermieden und die Verkehrssituation in der Saalestadt und der Umgebung entspannt werden“, sagt Dr. Anja Tautenhahn von der Unternehmenskommunikation der Stadtwerke Energie. Entwickelt wurde das Rad gemeinsam mit den Partnern des Trianel Netzwerks e-Mobilität, an dem sich die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck beteiligen.
Ein weiteres „Produkt“ des Netzwerks e-Mobilität ist die jetzt in Jena zum Einsatz kommende Ladesäule für Elektromobile, an der ab sofort die Nutzer von Elektro-Rollern und -Autos ihr Fahrzeug mit Ökostrom laden können. Dazu stellt die Klimaschutzstiftung aus ihrer Solaranlage auf dem benachbarten Bürogebäude soviel Sonnenstrom zur Verfügung, wie aus der Ladesäule getankt wird. „Elektro-Mobilität ist nur dann nachhaltig, wenn sie mit dem Ausbau der dezentralen Energieerzeugung und der Nutzung Erneuerbare Energien sinnvoll verknüpft ist“, so Manuel Woste, Leiter Elektromobilität im Bereich Geschäftsentwicklung Stadtwerke bei der Trianel GmbH.
Da bisher noch kein Stecker als Standard definiert wurde, verfügt die Jenaer „Strom-Tanke“ neben einem zweipoligen Schuko-Stecker, der an jedem Haushaltsgerät zu finden ist, auch über eine Anschlussmöglichkeit für einen siebenpoligen Stecker, der für das Schnell-Laden mit 400 Volt geeignet ist. Außerdem verfügt die Ladesäule auch über ein Kommunikationssystem. Damit können „Strom-Tanke“ und Fahrzeug automatisch Informationen über die Leistungsfähigkeit der Batterie, der Lademenge und über den Abrechnungsmodus austauschen.
Vor dem ersten Tankvorgang muss sich jeder Kunde im Kundenzentrum der Stadtwerke anmelden. Dann erhält er eine kurze Einweisung in die Nutzung der „Strom-Tanke“ und eine Tank-Karte, mit der er Zugang zur Ladesäule erhält. „Wir sind sicher“, so Matthias Stüwe, „dass wir mit unserer Stromtankstelle einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Elektromobilität auf den Straßen sichtbarer zu machen.“ Manuel Woste ergänzt: „E-Mobilität wird einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in Städten und Gemeinden leisten. Die Konzepte, die diese Entwicklung stützen, müssen nun umgesetzt werden.“
Dr. Anja Tautenhahn, Mitarbeiterin Unternehmenskommunikation
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Ansprechpartner Trianel GmbH:
Elmar Thyen, Leiter Unternehmenskommunikation
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