Krefeld/ Aachen – Trianel und CURRENTA hoffen auf eine positive Entscheidung des Duisburger Stadtrates zum Kraft-Wärme-Kopplungs-Kohlekraftwerk (KWK-Kraftwerk) im CHEMPARK Krefeld-Uerdingen. „Das neue Kraftwerk Krefeld ist unter technischen und ökologischen Gesichtspunkten das modernste Kraftwerk,
das zur Zeit in Deutschland geplant wird. Wir sind im Genehmigungsverfahren bereits weit fortgeschritten und zuversichtlich, dass wir auch für alle die Stadt Duisburg betreffenden Fragen, gute gemeinsame Lösungen finden werden“, sagte Martin Hector, Geschäftsführer der Trianel Kohlekraftwerk Krefeld Projektgesellschaft, am Freitag, 22. Januar 2010, im Vorfeld der Duisburger Ratssitzung am 25. Januar 2010. Auf der Tagesordnung der Sitzung steht auch die Abstimmung über das gemeindliche Einvernehmen zum Kraftwerk. Unter anderem geht es um den unterirdischen Verlauf der Kühlwasserleitungen über eine Strecke von 210 Metern über Duisburger Stadtgebiet.
Dr. Stefan Dresely, Leiter CHEMPARK Krefeld-Uerdingen, wies auf die Bedeutung des Projektes für den Industriestandort und die Region hin: „Die Realisierung des Kraftwerks ist fundamental für die Zukunft dieses Standorts und die ganze Region. Denn das Kraftwerk wird nicht nur die Versorgung der Betriebe mit Strom und Dampf sichern, sondern auch die Arbeitsplätze der knapp 7.000 Beschäftigten im CHEMPARK, von denen rund 1.200 Mitarbeiter mit ihren Familien in Duisburg leben. Deshalb brauchen wir für die Umsetzung des Projektes die Unterstützung unserer Nachbarn, ganz besonders der Stadt Duisburg.“ Zudem werden viele Unternehmen in der Region vom Bau und Betrieb des Kraftwerkes profitieren: In der Bauphase werden dort rund 1.500 Bauarbeiter und Monteure benötigt werden. Im laufenden Betrieb wird das Kraftwerk rund 160 Mitarbeiter beschäftigen.
Die Energieversorgung im CHEMPARK
CURRENTA hat sich als Betreiber und Manager des CHEMPARK frühzeitig Gedanken über eine Modernisierung der Energieversorgung gemacht. Derzeit betreibt CURRENTA im CHEMPARK Krefeld-Uerdingen insgesamt sieben Kesselanlagen zur Energieerzeugung. Die zwei ältesten Kessel werden mit Kohle betrieben und stammen aus den Jahren 1960 und 1963. Nach eingehender Analyse zeigte sich, dass ein 750-MW-KWK-Kraftwerk in Kooperation mit Trianel, einem Zusammenschluss von Stadtwerken, die beste Lösung für den Standort ist. Zurzeit muss der CHEMPARK etwa zwei Drittel des benötigten Stroms extern einkaufen und kann diesen in Zukunft – neben dem Dampf – direkt aus dem Kraftwerk beziehen.
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ak (2009-0009)

