Römer wies darauf hin, dass das Trianel-Kraftwerk in Uerdingen dem Klimaschutz dient, Arbeitsplätze sichert und für mehr Wettbewerb sorgt. "Solange die Energieerzeugung noch zu einem ganz überwiegenden Teil in oligopolistischen Strukturen erfolgt, müssen neue Marktteilnehmer unterstützt werden. Deshalb haben wir mit dem damaligen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel die finanzielle Förderung von neuen hocheffizienten Kraftwerken aus den Erlösen des Emissionshandels vereinbart. Wir erwarten, dass diese für die Kraftwerkserneuerung in NRW wichtige Vereinbarung umgesetzt wird.“
Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Trianel GmbH, erläuterte ausführlich die geplante Milliardeninvestition. Er stand den Politikern dabei genauso Frage und Antwort wie Dr. Stefan Dresely, Leiter des CHEMPARK Krefeld-Uerdingen (und Leiter des Geschäftsfeldes Sicherheit), und Detlef Rennings, CURRENTA-Betriebsratsvorsitzender am Standort Krefeld-Uerdingen.
Becker begrüßt das Engagement der SPD-Politiker. „Die Unterstützung der Kommunal- und Landespolitik ist für die erfolgreiche Realisierung dieses für den deutschen Erzeugungsmarkt wichtigen Kraft-Wärme-Kopplungsprojekts von größter Bedeutung. Mit einem Wirkungsgrad von rund 60 Prozent ist das Kraftwerk ein Riesenschritt hin zu einer hocheffizienten Strom- und Dampfproduktion und damit niedrigeren CO2-Emissionen“. Bei dem Besuch ging es den SPD-Politikern nicht nur um den aktuellen Stand des Investitionsvorhabens, sondern auch um die anstehenden Schritte bis zum geplanten Baubeginn.
„Das Kraftwerk und die damit verbundenen Neu-Investitionen in den CHEMPARK-Standort sind von entscheidender Bedeutung, um Unternehmen am Standort langfristig wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen zu bieten“, sagte Dresely während des Gesprächs. „Wir benötigen das Kraftwerk, um im globalen Markt erfolgreich bestehen zu können“, so Dresely weiter.
Auch Rennings betonte die Notwendigkeit dieser geplanten Ansiedlung: „Nur mit einer gesicherten Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen ist der CHEMPARK-Standort am Niederrhein attraktiv für Investoren. Wenn wir es schaffen, Investoren für unseren Standort zu begeistern, sichern wir weiterhin Arbeitsplätze für viele Tausend Menschen.“
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