Sechs Stadtwerke qualifizieren sich für den STADTWERKE AWARD

STADTWERKE AWARD 2017: ZfK-Leser entscheiden mit

13.07.2017

Die Nominierten für die diesjährige Verleihung des STADTWERKE AWARD 2017 stehen fest. Die Experten-Jury aus Energiewirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien schickt sechs Konzepte um die begehrte Auszeichnung „Das Stadtwerk der Zukunft“ ins Rennen. Qualifiziert haben sich: DEW 21, Stadtwerke Crailsheim, Stadtwerke Emden, Stadtwerk Haßfurt, Stadtwerke Schweinfurt sowie die Technischen Werke Schussental. Vor der Preisverleihung im Rahmen des VKU Stadtwerkekongresses am 12. September 2017 in Mainz können auch die Leser der ZfK – Zeitung für kommunale Wirtschaft ihre Stimme abgeben und über die Sieger 2017 mitentscheiden.

„Stadtwerke stellen sich neuen Anforderungen und gehen vielerorts neue Wege, um Daseinsvorsorge modern und zukunftsorientiert zu interpretieren“, stellt Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke-Kooperation Trianel, anlässlich der Nominierung der diesjährigen STADTWERKE AWARD Anwärter fest. Rund 20 Unternehmen haben sich mit spannenden Konzepten für den STADTWERKE AWARD 2017 beworben. Sechs Unternehmen hat die zehnköpfige Jury nominiert. Als elfte Stimme können die Leser der ZfK – Zeitung für kommunale Wirtschaft über die Gewinner 2017 entscheiden. Die ZfK-Umfrage ist am Mittwoch, den 12. Juli 2017 gestartet und endet am 26. Juli 2017. Die Publikumsstimme ist gleichberechtigt zu den einzelnen Stimmen der Jury. Zur Umfrage: https://www.zfk.de/index.php?id=273

Entscheidende Kriterien für die Auswahl sind die Einbindung in die Gesamtstrategie eines Unternehmens sowie die Vorbildfunktion für andere Energieversorger. Die Sieger (1. bis 3. Platz) werden im Rahmen der Abendveranstaltung des VKU-Stadtwerkekongresses am 12. September 2017 in Mainz gekürt.  

Die Nominierten:

Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW 21) setzt mit einem innovativen Konzept für Nahwärmelösungen in der Dortmunder Innenstadt auf die aktive Umsetzung der Energiewende im städtischen Raum und treibt so eine intelligente Wärmewende voran. Dazu baut DEW 21 eine komplett neue Infrastruktur für die Wärmeversorgung auf. Ziel der Dortmunder ist es, Energieeffizienzsteigerungen sowie die Sektorkopplung im Strom- und Wärmemarkt voranzutreiben. Das innovative Infrastrukturprojekt für Nahwärmequartiere vernetzt unterschiedliche Energiequellen wie regenerative Energien, großindustrielle Abwärme und Power-to-Heat und interpretiert das Thema Wärmenetze auf neue Weise.

Während man in Dortmund durch eine neue Infrastruktur einen Beitrag zum Klimaschutz leistet, setzen die Stadtwerke Crailsheim auf das Thema energetische Sanierung. Die Stadtwerke verwirklichen ein ganzheitliches neues Geschäftsmodell für Stadtwerke und verbinden Klimaschutz mit städtebaulichen sowie sozialen Anforderungen wie altersgerechtes und energieeffizientes Wohnen. Das von den Stadtwerken Crailsheim entwickelte ganzheitliche Sanierungsmanagement beinhaltet eine Modernisierung des Nahwärmenetzes und weiterer Versorgungsstrukturen und schafft über ein initiiertes Expertennetzwerk für Sanierungsfragen Möglichkeiten für die regionale Wirtschaft. Flankiert wird das Sanierungsmanagement der Stadtwerke Crailsheim durch die Kampagne „Sanier mit mir“ und ihrer Internetpräsenz www.saniermitmir.de

Lebensqualität und ein attraktives Arbeitsumfeld für die Bewohner der norddeutschen Hafenstadt Emden haben sich die Stadtwerke Emden zum Ziel gesetzt. Dazu setzen die Stadtwerke Emden gemeinsam mit der Stadt eine ganzheitliche Digitalisierungs-Roadmap um. Die gesamte Emdener Energieinfrastruktur wird zu einem intelligenten, rein regenerativen und weitgehend autarken System umgebaut. Gleichzeitig wird eine Telekommunikationsinfrastruktur aufgebaut. In Emden geht die Entwicklung zu einem CO2-neutralen Produktionsstandort einher mit dem Willen, eine lebenswerte Stadt für die Menschen des 21. Jahrhundert zu werden. Die Stadtwerke Emden verbinden und beleben die Themen Digitalisierung und Energiewende und schaffen die Basis für eine echte Smart City.

  Mit der Umsetzung einer Power-to-Gas-Anlage beweist Stadtwerk Haßfurt seine Zukunftsausrichtung und zeigt die Machbarkeit dieser Technik auf. Überschüssiger Strom aus den eigenen Wind- und PV-Anlagen wird für die Herstellung von Brenngas eingesetzt. Das sogenannte Windgas wird ins Gasnetz eingespeist und ersetzt konventionelles Gas. Das Windgas (Wasserstoff) wird auch in Wasserstoff-BHKWs oder Brennstoffzellen zur Rückverstromung eingesetzt. Zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit lassen die Haßfurter den Elektrolyseur an den Regelenergiemärkten teilnehmen und haben einen starken Vertriebspartner zur Vermarktung des Windgases in das Projekt eingebunden.

Eine starke Zusammenarbeit von Kommune und Versorger beweisen die Stadtwerke Schweinfurt. In Schweinfurt entsteht auf der Konversionsfläche „Asken Manor“ eine neue Kleinstadt. Hier geht es um mehr als energetische Sanierung und sozial und demografische ausgewogene Stadtteilsanierung. Auf der Konversionsfläche werden eine flächendeckende Glasfaserversorgung aufgebaut, intelligente Messsysteme implementiert sowie eine öffentliche und private Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge aufgebaut. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr rundet das Gesamtkonzept ab. Die Stadtwerke positionieren sich mit ihrem Gesamtkonzept als starke Partner der Stadt und der Bürger.

Die Technischen Werke Schussental (TWS) beschreiten neue Wege in der Mitarbeiterbindung und in der Finanzierung von Erneuerbare-Energien-Projekten. Sie haben die beiden Themen verbunden und beteiligen ihre Mitarbeiter über Genussrechte mit einer attraktiven Verzinsung. Das Unternehmen profitiert von einer verbesserten Eigenkapitalquote und einem geringeren organisatorischen Aufwand bei der Ausgabe von Genussrechten. Die Mitarbeiter können sich über Renditen von ca. sieben Prozent freuen und werden vom Angestellten zum Mitunternehmer. Diese Form von Mitarbeiter-Genussrechten stellt in der Kommunalwirtschaft ein Novum dar und zeigt den großen Veränderungswillen von Stadtwerken in Bezug auf ihre inneren Strukturen.

Die nominierten Unternehmen und Projekte werden auch in der Juli-Ausgabe der ZfK vorgestellt.

Weitere Informationen: www.award.stadtwerkekongress.de

Ansprechpartner:
Dr. Nadja Thomas, Pressesprecherin,
Trianel GmbH Fon +49 241 413 20-466 | Mobil +49 160 96 37 04 56 | E-Mail n.thomas@trianel.com

 

 

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