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Treis II - Energiewende vor Ort gestalten: Wie Kommunen und Flächeneigentümer von Wind- und Solarprojekten profitieren
Erneuerbare Energien & Flexibilität 04.08.2026

Energiewende vor Ort gestalten: Wie Kommunen und Flächeneigentümer von Wind- und Solarprojekten profitieren

Hinweis: Dieser Artikel wurde am 04.08.2026 veröffentlicht und gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Inhalte können aufgrund nachträglicher Entwicklungen, insbesondere tatsächlicher oder rechtlicher Art, überholt oder unzutreffend sein.

Die Energiewende findet nicht auf dem Papier statt. Sie entsteht dort, wo Kommunen Zukunft gestalten, Flächeneigentümer Verantwortung übernehmen und Projekte gemeinsam umgesetzt werden. Genau dort setzt Trianel Energieprojekte an: mit Windparks, Solarparks, Batteriespeichern und der dafür notwendigen Netzinfrastruktur. Ziel ist es, die Energieversorgung in Deutschland nachhaltiger, unabhängiger und regionaler zu machen. Aber…

Wie entsteht eigentlich ein Windpark? Wie wird aus einer Freifläche ein Solarpark mit Batteriespeicher? Und welche Rolle spielen Kommunen, Eigentümer und Stadtwerke dabei?

Unser Film über die Arbeit von Trianel Energieprojekte gibt Antworten auf genau diese Fragen. Er zeigt, wie erneuerbare Energieprojekte entstehen, welche Herausforderungen auf dem Weg zur Umsetzung gemeistert werden müssen und warum die Energiewende vor allem eines ist: Teamarbeit.

Von der ersten Flächenanalyse bis zur Inbetriebnahme stehen deshalb Partnerschaft, Transparenz und der kontinuierliche Dialog im Mittelpunkt. Die folgenden Beispiele aus dem Bitburger Land, aus Letschin und aus Treis zeigen, wie aus regionalen Partnerschaften konkrete Zukunftsprojekte werden.

Eine lebenswerte Zukunft braucht neue Energien.

Wie aus Visionen konkrete Energieprojekte entstehen - begleitet von den Menschen der Trainel Energieprojekte GmbH. 

Bitburger Land: Wenn Kommunen gemeinsam Verantwortung übernehmen

Wie erfolgreich dieser Ansatz sein kann, zeigt das Bitburger Land in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam mit mehreren Ortsgemeinden entstand dort ein Portfolio aus acht Solarparks auf 17 Teilflächen. Die Anlagen verfügen über eine Gesamtleistung von rund 80 MWp und versorgen heute rund 37.000 Haushalte mit Strom aus erneuerbaren Energien. Gleichzeitig werden jährlich rund 40.000 Tonnen CO₂ eingespart.

Besonders bemerkenswert ist die enge Zusammenarbeit der Kommunen. Mehrere Gemeinden haben ihre Interessen gebündelt und gemeinsam mit Trianel Energieprojekte eine langfristige Strategie für den Ausbau erneuerbarer Energien entwickelt.

Dabei zeigt sich auch eine der größten Herausforderungen der Branche: der Netzanschluss. Um neue Erzeugungsanlagen zuverlässig integrieren zu können, wurden im Bitburger Land eigene Umspannwerke errichtet. So kann der erzeugte Strom sicher in die Netze eingespeist werden und weitere Projekte erhalten eine Perspektive.

Mehr über das Referenzprojekt Bitburger Land erfahren

„Das Bitburger Portfolio ist vor allem super interessant, weil sich die verschiedenen Ortsgemeinden so ein bisschen zusammengetan haben und die Interessen gesammelt haben und das zusammen durchbringen wollen oder umsetzen wollen mit einem strategischen Partner.“

Alina Schatke, Teamleiterin Standortentwicklung Solar

Treis II: Erfolgreiche Windenergie braucht Teamarbeit

Wie komplex die Entwicklung von Windenergieprojekten sein kann, zeigt der Windpark Treis II. Dort entstehen drei Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 12,6 MW und einer Nabenhöhe von 166 Metern. Die jährliche Stromerzeugung wird bei rund 30.000 MWh liegen.

Bis zur Umsetzung waren zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen. Artenschutz, luftfahrtrechtliche Anforderungen und Fragen der Akzeptanz mussten gemeinsam mit Behörden, Kommunen und Anwohnern gelöst werden. Dass das Projekt heute realisiert werden kann, ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit vieler Beteiligter.

Gerade Windenergieprojekte machen deutlich, dass erfolgreiche Energiewende Teamarbeit ist. Juristen, Ingenieure, Fachgutachter, Behörden, Netzbetreiber und Kommunen bringen ihr Wissen ein, um tragfähige Lösungen für die Region zu entwickeln.

„Das Projekt Treis ist für mich ein Erfolg, weil wir hier sehen konnten, wie viele Herausforderungen es in einem Projekt geben kann und dass aber mit einer guten Zusammenarbeit auch eine Lösung gefunden werden kann.“

Manuel Horten, Senior Projektmanager Wind

Letschin: Solarenergie und Speicher intelligent verbinden

Die Anforderungen an das Energiesystem verändern sich. Neben der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien, wird es zunehmend wichtiger, Energie flexibel bereitzustellen und Netze zu entlasten. Deshalb gewinnen Batteriespeicher an Bedeutung.

Ein Beispiel dafür ist der Solarpark Letschin. Die Anlage verfügt über eine Leistung von rund 12,9 MWp und umfasst 22.860 Solarmodule. Ergänzt wird sie durch einen Batteriespeicher mit einer Leistung von 4.550 kW und einer Kapazität von 9.100 kWh.

Die Besonderheit: Solarpark und Speicher arbeiten als integriertes System. Wird mehr Strom erzeugt als aktuell benötigt wird, lädt die Anlage den Batteriespeicher. Steigt die Nachfrage im Netz, kann die gespeicherte Energie wieder bereitgestellt werden. Dadurch werden Netze entlastet und erneuerbare Energien noch effizienter genutzt.

„Letschin war eines unserer ersten Projekte, bei denen wir einen Speicher integrierten.“

Erik Lehning, Projektmanager Realisierung Solar

Chancen für Kommunen und Flächeneigentümer

Für Kommunen bieten Projekte im Bereich Windenergie und Photovoltaik weit mehr als einen Beitrag zum Klimaschutz. Sie schaffen regionale Wertschöpfung, stärken die kommunalen Haushalte und erhöhen die Attraktivität eines Standorts für Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger. Auch Regelungen wie § 6 EEG eröffnen zusätzliche Beteiligungsmöglichkeiten für Standortgemeinden.

Flächeneigentümer profitieren von langfristigen und verlässlichen Pachteinnahmen. Gleichzeitig leisten sie einen aktiven Beitrag zur regionalen Energieversorgung und zur Umsetzung der Energiewende vor Ort.

Gemeinsam die Energieversorgung von morgen gestalten

Die Energiewende gelingt nicht allein durch einzelne Technologien. Erst das Zusammenspiel von Windenergie, Photovoltaik, Speichern und einer leistungsfähigen Netzinfrastruktur schafft ein stabiles und nachhaltiges Energiesystem. Genau deshalb entwickelt Trianel Energieprojekte integrierte Lösungen, die langfristig in den Regionen verankert sind.

Denn eine lebenswerte Zukunft braucht erneuerbare Energien. Und sie braucht Partner, die gemeinsam Verantwortung übernehmen. Kommunen, Flächeneigentümer und Projektentwickler können diesen Weg gemeinsam gestalten.

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Ihr Ansprechpartner

Herbert Muders, Bereichsleiter der Projektentwicklung Onshore der Trianel GmbH

Herbert Muders

Bereichsleiter Projektentwicklung Onshore

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