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17.01.2023

Stadtwerke Bochum beteiligen sich am Wasserstoffzentrum Hamm

Von links nach rechts: Klaus Horstick (Geschäftsführer Trianel GmbH), Jörg Hegemann (Geschäftsführer Stadtwerke Hamm), Reinhard Bartsch (Geschäftsführer Stadtwerke Hamm GmbH), Dietmar Spohn (Sprecher der Geschäftsführung, Stadtwerke Bochum Holding GmbH), Sven Becker (Sprecher der Geschäftsführung, Trianel GmbH), Marc Herter, (Oberbürgermeister der Stadt Hamm), Thomas Eiskirch (Oberbürgermeister der Stadt Bochum).

Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Oberbürgermeister Marc Herter begrüßen den Aufbruch ihrer Stadtwerke in die westfälische Wasserstoffwirtschaft

Hamm, Bochum, Aachen. Die Stadtwerke Bochum beteiligen sich mit 20 Prozent am Projekt Wasserstoffzentrum Hamm. Damit schaffen die Stadtwerke ideale Voraussetzungen, um das von Trianel und den Stadtwerken Hamm initiierte Elektrolyseur-Projekt bis voraussichtlich Ende 2023 zum Baubeschluss zu führen. „Die Stadtwerke Bochum beweisen mit dem Einstieg in das Wasserstoffzentrum Hamm Pioniergeist und setzen einen starken Impuls für die innovative Umsetzung der Energiewende“, sagt Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. „Wasserstoff wird für den Wirtschaftsstandort Ruhrgebiet eine immer wichtigere Rolle spielen. Frühzeitig Wasserstoffmengen zu sichern ist eine kluge Entscheidung, um diese zukunftsweisende Energie für unseren ÖPNV, unsere Abfallwirtschaft und weitere Bereiche zu nutzen. Wir holen Zukunftsenergie ins Ruhrgebiet.“

 

„Das ist ein Riesenschritt auf dem Weg zur Produktion von grünem Wasserstoff in Hamm. Die positiven Ergebnisse der Machbarkeitsstudie und die Aufnahme der Stadtwerke Bochum in den Gesellschafterkreis zeigen: Unser ehrgeiziges Ziel, zur Mitte des Jahrzehnts in Uentrop grünen Wasserstoff zu produzieren, steht. Hamm wird damit zum westfälischen Zentrum für grünen Wasserstoff, dem Treibstoff für die produzierende Wirtschaft und Mobilität von Morgen. Wir verbinden damit die Energiewende mit einer dynamischen Wirtschaftsentwicklung. Darauf kommt es bei der Transformation an“, hebt Marc Herter, Oberbürgermeister der Stadt Hamm hervor.

 

Der geplante Elektrolyseur wird eine Leistung von 20 Megawatt haben und damit bei geplanten 4.000 Vollaststunden bis zu 1.500 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr produzieren können. Die Stadtwerke Bochum sichern sich mit ihrer Beteiligung 20 Prozent der am Standort produzierten Wasserstoffmengen.

 

„Gemeinsam mit den Stadtwerken Hamm und Bochum planen wir bis voraussichtlich Ende 2023 den Baubeschluss herbeizuführen und nach einer Bauzeit von ca. 15 Monaten bereits 2025 Wasserstoff in und für Westfalen produzieren zu können. Wir freuen uns, mit unseren langjährigen Partnern erneut kommunale Pionierarbeit für den Umbau der Energiewirtschaft leisten und den Energiestandort Hamm weiterentwickeln zu können“, stellt Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung von Trianel, fest. „Das Projekt zeigt, dass Wasserstoff auch im ländlichen Raum eine wichtige Option für die Dekarbonisierung in den Bereichen Mobilität und Industrie ist, die in der politisch dominierten Diskussion der Mega-Projekte an Industriestandorten deutlich mehr Beachtung finden sollte“, so Becker weiter.

 

Im Rahmen einer umfangreichen Machbarkeitsstudie für das Wasserstoffzentrum sind im letzten Jahr die guten Voraussetzungen für die Realisierung eines Elektrolyseurs und die regionale Verwendung des dort produzierten Wasserstoffs bestätigt worden. Als idealen Standort für den Elektrolyseur wurde das Gelände des Trianel Gaskraftwerks Hamm identifiziert Der Standort verfügt über eine gute Anbindung an die Bundesautobahnen A1 und A2, über eine Anbindung an eine der großen Nord-Süd-Stromtrassen sowie über eine integrierte und systemdienliche Strom- und Gasinfrastruktur.

 

Die Studie zeigt, dass das Projekt wegen der Infrastrukturvorteile am Standort und der  hervorragenden Transport- und Absatzwege für den hier produzierten Wasserstoff über Schiene, Straße und Wasserstraße wirtschaftlich ist. Die Machbarkeitsstudie hat auch festgestellt, dass interessante Möglichkeiten für den Ausbau und die Nutzung erneuerbarer Energien in Hamm und Umgebung für die Stromversorgung der geplanten Elektrolyseanlage bestehen. Hier könnte das geplante Projekt auch von Grünstrom-Direktlieferungen profitieren und einen weiteren Beitrag für die Energiewende leisten. „Das Wasserstoffzentrum Hamm ist das richtige Projekt zur richtigen Zeit, um auch den politisch gewünschten Wasserstoff-Hochlauf in Deutschland mit einem kommunalen Projekt voranzutreiben“, so Sven Becker weiter.

 

Weitere Informationen unter:

 

https://www.trianel.com/pressemeldungen/wasserstoffzentrum-hamm-beweist-sich-als-kommunaler-baustein-fuer-den-wasserstoff-hochlauf-in-nrw

 

https://www.trianel.com/pressemeldungen/trianel-und-stadtwerke-hamm-gruenden-wasserstoffzentrum-zur-entwicklung-der-wasserstoffwirtschaft-in-hamm

 

Ansprechpartner:
 

Dr. Nadja Thomas, Trianel GmbH, Pressesprecherin
Fon +49 241 41320-466 | Mobil +49 160 96 37 04 56 | Mail n.thomas@trianel.com

 

Christian Seger, Stadtwerke Bochum Holding GmbH, stv. Pressesprecher
Fon +49 234 960-1306 | Mail christian.seger@stadtwerke-bochum.de

 

Cornelia Helm, Stadtwerke Hamm GmbH, Leiterin Unternehmenskommunikation
Fon +49 2381 274-1701 | Mail c.helm@stadtwerke-hamm.de

 

 

(Foto: Thomas Hübner, Stadt Hamm)

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