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19.05.2026

Trianel Batteriepark Waltrop erhält finale Genehmigungen

Meilenstein für 900 MW-Batteriespeicher in Nordrhein-Westfalen

Aachen. Waltrop. Der Batteriepark Waltrop hat seinen nächsten Meilenstein erreicht: Am 15. Mai 2026 sind die finalen Genehmigungen für die Realisierung eines 900 MW-Batteriespeichers eingegangen. Damit ist eine zentrale Hürde für den Bau des bedeutenden Energiewende-Projektes genommen.

 

Der Hamburger Asset Manager Luxcara, die Schweizer BKW AG und die Stadtwerke-Kooperation Trianel investieren Seite an Seite einen dreistelligen Millionenbetrag in die Entwicklung und den Bau des Großbatteriespeichers in Waltrop (Nordrhein-Westfalen). Nun haben die zuständigen Behörden auch die letzten erforderlichen Genehmigungen für die Umsetzung erteilt.

 

Konkret umfasst dies zum einen die abschließend erteilte bundesimmissionsschutzrechtliche Genehmigung der Bezirksregierung Recklinghausen für den Bau des Umspannwerks, nachdem Anfang des Jahres bereits eine vorläufige Genehmigung erteilt wurde. Das Umspannwerk bildet die technische Schnittstelle zur Einspeisung des gespeicherten Stroms in das Übertragungsnetz. Zum anderen hat die Stadt Waltrop den Bau der einzelnen Batteriespeichersysteme (BESS) genehmigt. Der hierfür erforderliche Bebauungsplan war bereits 2025 in Kraft getreten.

 

„Wir freuen uns, dass wir dank der konstruktiven Zusammenarbeit mit den Behörden nun alle Genehmigungen in den Händen halten und in die nächste Planungsphase einsteigen können“, erklärt Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung, Trianel GmbH. „Einzig der unklare regulatorische Rahmen bremst uns aus. Die Diskussion um rückwirkende Netzentgelte für Speicher sorgt für erhebliche Verunsicherung bei allen Marktteilnehmern. Für Investitionen in dieser Größenordnung ist Vertrauen in stabile und verlässliche Rahmenbedingungen unerlässlich.“

 

Die Bundesnetzagentur arbeitet derzeit an einem neuen Netzregime und prüft in diesem Zusammenhang, die aktuell gültige Netzentgeltbefreiung für Speicherprojekte, die bis August 2029 ans Netz gehen, aufzuheben.

 

„Tiefgreifende Änderungen in ein bestehendes Regime benötigen zwingend eine Übergangsregelung“, ergänzt Sven Becker. „Für Projekte, in die bereits erhebliche Investitionen geflossen sind und die einen hohen Reifegrad erreicht haben, muss ein angemessener Vertrauensschutz gelten. Infrastrukturprojekte haben lange Vorlaufzeiten. Wenn in diesen Prozess eingegriffen und die Spielregeln nachträglich verändert werden, belastet dies nicht nur unmittelbar anstehende, sondern auch zukünftige Investitionsentscheidungen, weil mangelnder Vertrauensschutz Deutschland als Standort deutlich belastet“.

 

Das Batteriespeicherprojekt steht kurz vor der Investitionsentscheidung. So verfügt die Trianel Batteriepark Waltrop GmbH & Co. KG über eine gesicherte Fläche sowie über eine Netzanschlusszusage des Netzbetreibers Amprion. Die Ausschreibungen für die Großkomponenten laufen, erste Verträge sind unterzeichnet. Der Baubeschluss erfolgt kurzfristig.

 

 

 

Weitere Informationen unter:

www.trianel.com 

 

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Ansprechpartner:

Ingela Marré, Pressesprecherin

Fon +49 241 41320-543 | Mobil +49 160 899 47 19 | Mail i.marre@trianel.com

 

Thorben Braß, Referent Unternehmenskommunikation

Fon +49 241 41320-245 | Mobil + 49 160 933 959 83| Mail t.brass@trianel.com

 

 

Über Trianel

Die Stadtwerke-Kooperation Trianel begleitet seit der Gründung im Jahr 1999 Stadtwerke auf ihrem Weg der Transformation mit dem Ziel, ihre Unabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit im Energiemarkt zu stärken. Heute bündeln über 100 kommunale Gesellschafter und Partner ihre Interessen bei Trianel - in der Projektentwicklung erneuerbarer Energien, im Energiehandel und in der Energiebeschaffung sowie in der Entwicklung von Flexibilitätsoptionen. Die rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen bei der Optimierung von Geschäftsprozessen entlang der gesamten energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette.

Diese Pressemeldung gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder.

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