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Das Risiko mit den Risiken – effektiv mit System handeln
Risikomanagement 01.05.2017

Das Risiko mit den Risiken – effektiv mit System handeln

Die Relevanz von Risikorichtlinien für die Sicherstellung des Unternehmenserfolgs wird von den Verantwortlichen häufig unterschätzt. Gerade die Geschäftsbereiche "Beschaffung und Vertrieb von Strom und Gas" sowie "Erzeugungsvermarktung" unterliegen jedoch regelmäßigen Veränderungen. Diese werden durch gesetzliche Vorschriften, Anforderungen von Stakeholdern, wie Wirtschaftsprüfern oder Vorlieferanten, und neue Herausforderungen im Energiemarkt, wie einem verschärften Wettbewerb um Endkunden und sinkenden Margen im Vertrieb, hervorgerufen.

Hinzu kommen interne Veränderungen in den Stadtwerken selbst, angefangen bei Personal- oder Verantwortungswechseln bis hin zu neuen geschäftlichen Tätigkeitsfeldern, die initial aufgesetzt und eingeführt werden müssen. All dies kann dazu führen, dass konkret angewendete Vorgaben aus einem Risikohandbuch häufig innerhalb kürzester Zeit nicht mehr der aktuellen Unternehmens-, Markt- und Risikolage entsprechen. In der Folge fehlt die nötige Basis, um die richtigen Entscheidungen zur kurz- und langfristigen Schadensvermeidung bzw. nachhaltigen Wertsicherung treffen zu können.

Die Empfehlung

Stadtwerke sollten aus diesen Gründen ihr Risikohandbuch für die Geschäftsbereiche Energiebeschaffung, -vertrieb und Erzeugungsvermarktung bzw. die hierfür relevanten, übergeordneten Unternehmensrichtlinien in regelmäßigen Abständen von zwei bis drei Jahren auf Aktualität und Praktikabilität hin überprüfen.

Damit der Aufwand für eine Risikoanalyse überschaubar bleibt und messbar gemacht wird, bietet Trianel Stadtwerken das vierwöchige Beratungsangebot „Impuls! Risikomanagement“ an. Trianel Experten identifizieren hierbei als neutrale Dienstleister fehlende, unvollständige, redundante oder widersprüchliche Regelungen, z. B. bei der Organisation des Risikomanagements und bei Maßnahmen zur Risikosteuerung. 

Die daraus abgeleiteten Optimierungsvorschläge werden in einem Ampelsystem (Muss|Soll|Kann) bewertet, aufbereitet und in einer gemeinsamen Telefonkonferenz vorgestellt und besprochen. Das zusätzliche Plus für das Stadtwerk: Ausgewählte Informationen zu den gegenwärtigen Risikostandards des Marktes, um auch die eigenen Vorgaben in Relation zum Verhalten anderer Stadtwerke beurteilen zu können.

Die so ermittelten Analyseergebnisse können auch die Basis für die vollständige Überarbeitung des Risikomanagements sein, die sich an die erste Analysephase anschließt und von den Trianel Experten begleitet werden kann.

Mit diesem Maßnahmenpaket profitieren Stadtwerke von erprobten Analysemethoden, mit denen Mängel oder fehlende Inhalte aufgedeckt werden. Gleichzeitig sind alle entstehenden Aufwände klar umrissen und führen zu einem definierten Ergebnis, durch das Stadtwerke ihre Geschäftstätigkeit unmittelbar sicherer und profitabler gestalten.

Ihr Ansprechpartner

Jan Drößler, Abteilungsleiter Risikomanagement Dienstleistungen Trianel GmbH

Jan Drößler

berät seit zehn Jahren Stadtwerke im Risikomanagement in den Bereichen Enterprise Risk Management, Erzeugungsvermarktung, Energiehandel und -beschaffung sowie Energievertrieb und leitet die Abteilung „Risikomanagement Dienstleistungen“ bei Trianel. Als Experten auf ihrem Gebiet weisen er und sein Abteilungsteam umfangreiche Erfahrungswerte bei Aufbau, Implementierung und Anpassung von Risikomanagement-Konzepten bei Stadtwerken in Deutschland und der Schweiz auf.

Trianel Webmagazin

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