Trianel FlexIndex legt um weitere 115 Punkte zu – Ergebnisse für Q4/2021

Trianel FlexIndex spiegelt Strompreishoch und verdeutlicht Flexibilitätsbedarf

14. Januar 2022, Aachen. „Das aktuelle extreme Strompreishoch an den Großhandelsmärken wirkt sich auch deutlich auf den FlexIndex aus, weil mit den hohen Preisen auch starke Preisschwankungen einhergehen. Auch wenn die Ursachen der derzeitigen Strompreisentwicklung vielschichtig sind, zeigt die Entwicklung im vierten Quartal 2021, dass Flexibilität weiterhin rasant an Wert gewinnt und der Ausbau von Flexibilitätsoptionen wie Großspeichertechnologien oder auch Demand-Side-Management-Lösungen an Dynamik gewinnen muss, um die wegfallenden Kapazitäten aus der konventionellen Erzeugung zu kompensieren“, stellt Dr. Matthias Leuthold, Leiter des FlexStore bei Trianel, anlässlich der Vorstellung des Trianel FlexIndex für das vierte Quartal 2021 fest.

FlexIndex im Q4/2021

Im vierten Quartal 2021 ist der FlexIndex von 196 Punkten um 115 Punkte auf 311 Punkte im Vergleich zum dritten Quartal gestiegen und zeigt damit eine bisher historisch hohe Steigerung. Im Vergleich zum Vorjahresquartal legte der Trianel FlexIndex um 171 Punkte zu.

Entwicklung des Trianel FlexIndex im 4. Quartal 2021
Diagramm: Trianel FlexIndex im 4. Quartal 2021

Entwicklung des Trianel FlexIndex nach Preis ab 2017

Im Vergleich zum Basis Jahr 2017 kletterte der Index von 100 Punkten (Ausgangsbasis) auf mittlerweile 311 Punkte und hat sich damit in den letzten fünf Jahren mehr als verdreifacht. „Der Wert von Flexibilität nimmt an den Handelsmärkten stetig zu. Im letzten Quartal reagierte der FlexIndex insbesondere auf die hohen Preise am Strommarkt“, stellt Stephan Oberreuter, Leiter Analyse und Modellierung bei Trianel, fest. Durch das hohe Preisniveau im vierten Quartal stieg vor allem auch die Spreizung der Spot- und Intradaypreise, was zu diesem starken Anstieg im Wert der Flexibilität führte. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Preisniveau entwickeln wird. Gegenüber unseres Basisjahrs 2017 sehen wir eine Steigerung um über 200 Prozent und damit eine stark ansteigende Kurve“, so Oberreuter weiter.

Entwicklung des Trianel FlexIndex 2017–Q4/2021
Diagramm: Entwicklung des Trianel FlexIndex nach Preis 2017–2021

Der Trianel FlexVolumenIndex im Q4/2021

Im vierten Quartal 2021 stieg der Volumenindex um 4 Punkte von 161 Punkten auf 165 Punkte und bleibt auf einem hohen Niveau.

Entwicklung des Trianel FlexVolumenIndex im 4. Quartal 2021
Diagramm: Trianel FlexVolumenIndex im 4. Quartal 2021

Der Trianel FlexVolumenIndex seit 2017

Der Trianel FlexVolumenIndex zeigt ebenfalls seit dem Basisjahr 2017 eine steigende Tendenz um 65 Prozent.

Entwicklung des Trianel FlexVolumenIndex 2017–Q4/2021
Diagramm: Trianel FlexVolumenIndex 2017–2021

Ihre Ansprechpartner

Dr. Nadja Thomas, Pressesprecherin der Trianel GmbH

Dr. Nadja Thomas

Pressesprecherin

Ingela Marré, Pressesprecherin der Trianel GmbH

Ingela Marré

Pressesprecherin

Alexander Land, Leiter Unternehmenskommunikation & Energiepolitik der Trianel GmbH

Alexander Land

Leiter Unternehmenskommunikation & Energiepolitik

Über den Trianel FlexIndex

Trianel hat den FlexIndex entwickelt, um die Marktentwicklung von Flexibilität kontinuierlich zu bewerten und Marktimpulse für die Entwicklung von neuen Flexibilitätsoptionen kontinuierlich zu analysieren. Der FlexIndex wird quartalsweise erhoben und setzt sich aus insgesamt 6 Indikatoren zusammen. Die einzelnen Indikatoren bilden jeweils die Preisdifferenzen an den Spot- und Intraday-Märkten ab und werden im Trianel FlexIndex zusammengeführt. Als Datengrundlage dienen Daten der EPEX, Daten aus der Kurzfristvermarktung sowie hauseigene Daten. Darüber hinaus setzt Trianel eigene Algorithmen ein, um die täglichen Daten zusammenzuführen und zu analysieren. Ziel ist es, die zunehmende Wertigkeit von Flexibilität marktnah zu visualisieren und gleichzeitig die Notwendigkeit von Flexibilität über die aktuell gehandelten Volumina an den Märkten zu spiegeln. Das Mittlungsintervall von 365 Tagen ist so gewählt, dass kurzfristige saisonale Schwankungen ausgeglichen werden, und der langfristige Trend erkennbar wird.

Im Rahmen von FlexStore und FlexPool bietet Trianel auf dieser Berechnungsbasis auch Modelle für die Berechnungen für die wirtschaftliche Entwicklung von Batteriespeicher-Projekten, Demand Side Management sowie anderen Möglichkeiten zur Bereitstellung von Flexibilität, wie beispielsweise der flexiblen Bewirtschaftung von Elektrolyseanlagen zur Wasserstofferzeugung oder Biogasanlagen, an.

Der FlexIndex wird quartalweise veröffentlicht.

www.trianel.com/flexindex