Portrait von Jan Drößler, Risikomanagement-Berater, Trianel GmbH

Trianel persönlich: Jan Drößler

Nov 2017

Welche Gesichter stecken eigentlich hinter den Dienstleistungen von Trianel? In unseren Newslettern stellen wir Ihnen unsere Mitarbeiter vor, die uns in einem Interview Rede und Antwort stehen. Heute lernen Sie unseren Risikomanagement-Berater Jan Drößler kennen, der seit zwei Jahren das Team „Risikomanagement Dienstleistungen“ leitet und seit 2012 bei Trianel Stadtwerke zum Risikomanagement berät.

Welche Aufgaben verbergen sich hinter deiner Titelbezeichnung bei Trianel?

Ich leite ein kleines, aber schlagkräftiges Team von zwei Mitarbeitern, das unsere Gesellschafter und Kunden rund um das Thema Risikomanagement berät. Unser Fokus liegt dabei auf Energiebeschaffung und -vertrieb, Handel sowie Erzeugungsvermarktung. Aber auch unternehmensweite Risiken rücken immer stärker in den Fokus des Interesses, wie z. B. die kaufmännischen Bereiche, das Asset Management und der ÖPNV.

Bei unseren Kunden haben wir dabei immer im Blick, wie ein kleines Rädchen ein großes Rad, das z. B. mit erheblichen monetären Konsequenzen verbunden ist, in Bewegung bringt und steuert. Und genau das macht das Risikomanagement für mich auch so spannend und abwechslungsreich, sprich, es ist eben nicht nur ein notwendiges Übel. Ich selbst bin auf der einen Seite ebenso operativ beratend tätig, auf der anderen Seite bin ich als Leiter für die inhaltliche und qualitative Weiterentwicklung unserer Dienstleistung verantwortlich.

Was hast du vor deiner Zeit bei Trianel gemacht?

Nach meinem Studium der VWL und des Europäischen Rechts an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg habe ich mir meine ersten Sporen in meiner schwäbisch-fränkischen Heimat bei der Stadtwerke Crailsheim GmbH bzw. der Tochterfirma ecoSWITCH AG verdient. Nach Stationen im Energiedatenmanagement und Handel war ich später als Risiko- und Regulierungsmanager tätig.

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Mein Schwerpunkt liegt auf den operativen Tätigkeiten in der Kunden- und Projektbetreuung, der Team-Koordination und der Abstimmung mit dem internen Risikomanagement, zeitweise ergänzt durch das Risikoreporting. Ab und zu bleibt noch Zeit, die Smart-Meter-Kollegen am Tisch-Kicker „das Fürchten zu lehren“.

Was macht die Arbeit in der Energiewirtschaft für dich besonders?

Als ich branchenfremd in der Energiewirtschaft angefangen habe, wusste ich nur, dass der Strom aus der Steckdose kommt. Aber die Energiewirtschaft und die Geschäftsfelder der Stadtwerke sind nicht nur deutlich vielfältiger, sondern auch stets in Bewegung. Technische Versorgungssicherheit, rechtliche Entwicklungen, Preisverfall am Großhandelsmarkt, Ergebnisdruck in der Erzeugungsvermarktung, zunehmender Wettbewerb um die Endkunden in allen Sparten, Digitalisierung 4.0 sind nur einige der Treiber. Mit der Ausrichtung der Stadtwerke als serviceorientierter Dienstleister für Geschäfts- und Privatkunden sowie regionaler Wertschöpfer ändern sich natürlich auch die Anforderungen an uns als Risikomanager und Dienstleister.

Was war dein bisher schönstes Erlebnis im Kundenkontakt?

Der erfolgreiche Abschluss eines intensiven Beratungsprojekts und die Ergebnispräsentation vor der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat sorgen für ein gutes Gefühl. Daneben lerne ich auf Dienstreisen häufig sehr interessante Menschen kennen, sei es auf der Kundenseite oder im Flugzeug einen Günter Netzer.

Highlight bei Trianel?

Wir haben trotz der vielfältigen Veränderungen der letzten Monate bei Trianel einen tollen Zusammenhalt unter den Kollegen und Kolleginnen. Jeder denkt über den Tellerrand hinaus und unterstützt den anderen, wenn mal etwas klemmt.

Wie verbringst du deine Freizeit?

Am liebsten sportlich: Meine Interessen sind breit gefächert und reichen von Fitness über Beachvolleyball, Skifahren und Fußball bis hin zum Wandern. Aber auch der Kopf will trainiert werden und so spiele ich Poker – rein zur Übung der Stochastik, versteht sich. 

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