Rennstrecke bei Sonnenaufgang

Poleposition bei der Elektromobilität sichern

Sep 2017

Keine Frage: Die Elektromobilität ist auf dem Vormarsch, weltweit. Eine Reihe von Ländern hat angekündigt, in den kommenden zwei Jahrzehnten Autos mit Verbrennungsmotoren von ihren Straßen zu verbannen. Einige Beispiele: Großbritannien will ab 2040 den Verkauf von Dieselfahrzeugen und Benzinern verbieten. Unsere Nachbarn in Frankreich überlegen, für 2040 gleiches anzuordnen. Indien will sogar ab 2030 nur noch Elektrofahrzeuge zulassen. Am weitesten fortgeschritten sind die Pläne in Norwegen. In acht Jahren, also im Jahr 2025, sollen dort nur noch emissionsfreie Neufahrzeuge unterwegs sein, im Juni 2017 hatten E-Fahrzeuge einen Marktanteil beim Neuwagenkauf von 42 %.

Die Diskussionen um Elektroautos sind hierzulande ebenfalls in vollem Gange. Getrieben werden diese vom Dieselskandal und drohenden Fahrverboten in deutschen Innenstädten. Die Bundesregierung setzt massiv auf Elektrofahrzeuge und will bis 2020 eine Millionen auf Deutschlands Straßen bringen. Gleichwohl sind die aktuellen Zahlen noch bescheiden: Von den knapp 63 Millionen zugelassenen Fahrzeugen in Deutschland sind nach Zahlen des Kraftfahrtbundesamts (Stand 1. Januar 2017) gerade einmal 34000 reine Elektrofahrzeuge. Was optimistisch stimmt: Die Zulassungszahlen für E-Autos steigen Monat für Monat zweistellig.  

35000 Ladepunkte für eine Millionen E-Autos benötigt

Viele Unternehmen wollen sich ihren Anteil im Elektromobilitätsmarkt sichern. Die Wertschöpfungskette in diesem Bereich ist noch nicht aufgeteilt, viele - auch neue Player – versuchen, sich hier ihren Anteil zu sichern: Automobilhersteller, IT-Anbieter, Start-ups. Stadtwerke sind aber der naturgegebene Partner für Elektromobilität. Sie versorgen Stadt und Land seit Jahrzehnten mit Strom, kennen die Region bestens, in der sich die E-Autofahrer bewegen und genießen ein hohes Vertrauen in der Bevölkerung.

Viele Stadtwerke unternehmen erste Schritte im Bereich E-Mobility, testen E-Autos und errichten Ladestationen. Ende 2016 gab es in Deutschland etwa 7400 öffentlich zugängliche Ladepunkte, heißt es in einer Statistik des Energieverband BDEW. Um jedoch 2020 die geplante Zahl von einer Million E-Autos für den Alltag mit Fahrstrom zu betanken werden nach Berechnungen der Institute DLR und KIT rund 35000 öffentliche und halböffentliche Ladepunkte benötigt. Laut nationaler Plattform Elektromobilität werden zusätzliche 1,1 Mio. private Ladepunkte erwartet.

Mit dem Aufstellen einer Ladesäule ist es nicht getan

Allerdings: Der Aufbau ist alles andere als trivial und alleine als Versorger kaum machbar. Denn mit dem Aufstellen von Ladesäulen ist es nicht getan. Das Stadtwerk muss die Abwicklung im Hintergrund im Griff haben. Für die Abrechnung eines Ladevorgangs können E-Autofahrer verschiedene Systeme nutzen. In der Regel muss der Betreiber einer Ladestation eine Software für den Betrieb der Ladeinfrastruktur und das Fahrstromkunden-Management vorhalten und Mitglied einer Roaming-Plattform sein, um den Tankvorgang des Kunden abrechnen zu können. Dabei sind Erfahrung, Teamwork und die richtigen Systeme gefragt.

Hier setzt Trianel mit ihrem Service zur Elektromobilität an. Sie bietet Energieversorgern passgenaue E-Mobilitätslösungen für die unternehmenseigene wie Kunden-Ladeinfrastruktur. Anspruch ist, für den E-Autofahrer und das Stadtwerk den Ladevorgang und die Abrechnung so einfach wie möglich zu gestalten. „Unsere Lösungen sind auf Stadtwerke und deren Kunden abgestimmt“, sagt Pascal Schlagermann, Leiter Elektromobilität und Energieeffizienz bei Trianel. „Egal ob Privatkunde, Flottenkunde oder regional ansässige Unternehmen – Stadtwerke können sich ihren Kunden als Vorreiter und Dienstleister in Elektromobilitätsfragen präsentieren.“

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